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Wie man sich bettet: Taschenfederkernmatratzen für erholsamen Schlaf

Guter Schlaf hängt von verschiedenen Faktoren ab und die passende Matratze ist ein wesentlicher Punkt: Sie gleichen den Druck aus, den der Schläfer auf die Unterlage ausübt, regulieren die Feuchtigkeit und sind so maßgeblich für das Schlafklima und den Komfort. Das ist eine Menge Arbeit – und so muss die Matratze buchstäblich punktgenau auf die Bedürfnisse des Nutzers angepasst sein.

Matratzen mit Federkern sind die Klassiker unter den Schlafunterlagen. Sie bieten einen ausgezeichneten Druckausgleich und ein angenehmes Schlafklima. Dabei wird zwischen verschiedenen Varianten unterschieden: Bonnell-Federkern und Taschenfederkern sind die gängigsten. Gemeinsam ist beiden Varianten – wie der Name schon sagt – der Federkern, der maßgeblich für den Schlafkomfort verantwortlich ist. Die Federn sind bei allen Varianten der Federkernmatratze von einer Schutzschicht aus Filz oder Vlies sowie einer Polsterschicht aus Schaumstoff ummantelt. Doch es gibt auch eine Reihe von Unterschieden im Aufbau der verschiedenen Federkernmatratzen, die sich auf das Schlafklima, die Punkt- beziehungsweise Flächenelastizität und den Härtegrad auswirken.

Wie ist eine Bonnell-Federkernmatratze aufgebaut?

Ein Bonnell-Federkern zeichnet sich durch die charakteristisch tailliert geformten Spiralfedern aus doppeltvergüteten Stahl aus. Das sorgt einerseits für den Feuchtigkeitstransport, verhindert jedoch eine Wärmeisolierung. Der Bonnell-Federkern kann daher als zu kühl empfunden werden. Matratzen mit Bonnell-Federkern sind darüber hinaus eher für leichte Personen mit einem maximalen Gewicht von rund 90 Kilogramm geeignet. Der Bonnellfederkern ist weniger punkt- und mehr flächenelastisch: Bei Bewegungen im Schlaf und bei Positionsveränderungen gibt die gesamte Fläche nach – und das nicht gerade geräuschlos. Der Bonnell-Federkern ist vor allem für Seitenschläfer nicht zu empfehlen, denn sie werden auf einem Bonnell-Federkern nicht optimal unterstützt. Aber auch Bauch- und Rückenschläfer können Probleme bekommen, da der Körper stets im Ganzen in die Matratze einsinkt; Rücken- und Nackenschmerzen sind auf Dauer die Folge.

Der Bonnell-Federkern zählt zu den eher günstigen Matratzen, allerdings steigt der Preis mit der Anzahl der Federn – und das macht wiederum auch andere Matratzentypen, wie den Taschenfederkern interessant, die die Nachteile des Bonnell-Federkerns – die geringe Punkt- und hohe Flächenelastizität, die Geräuschentwicklung sowie die geringe Wärmespeicherung – nicht haben.

Auf einen Blick: Für wen eignet sich der Bonnell-Federkern?

  • Leichte Personen bis maximal 90 Kilogramm
  • Sehr ruhige Schläfer
  • Alle, die eine günstige Alternative suchen

Wie ist eine Taschenfederkernmatratze aufgebaut?

Bei dieser Matratzen-Variante sind die Stahlfedern einzeln in Stofftaschen verpackt – daher auch der Name Taschenfederkern. Bei hochwertigen Modellen sind die einzelnen Taschenfedern miteinander verbunden. Das macht die Taschenfederkernmatratze besonders punktelastisch: Die Federn geben nur dort nach, wo sie belastet werden und kehren danach sofort wieder in ihren Ursprungszustand zurück. Die anderen Federn bleiben gespannt und verhindern so, dass der Schläfer komplett in die Unterlage einsinkt – wie es beim Bonnell-Federkern der Fall ist. So bleibt die Wirbelsäule die ganze Nacht über in ihrer anatomisch korrekten Doppel-S-Form, zudem werden Nacken und Schultern entlastet. Darüber hinaus kann eine Matratze mit Taschenfedern über verschiedene Liegezonen verfügen, die den Körper zusätzlich optimal abstützen. Dabei zeigt die Matratze mit Taschenfederkern dieselben positiven Eigenschaften wie alle Federkernmatratzen: Die Abstände zwischen den Federn sorgen für einen guten Transport der Feuchtigkeit und für einen optimalen Temperaturausgleich. Wenn Sie in der Nacht stark schwitzen, werden Sie davon besonders profitieren und auch im Sommer ist diese Matratze ideal. Dabei verfügt der Taschenfederkern jedoch grundsätzlich über eine höhere Wärmeisolation. Daher ist sie auch dann geeignet, wenn Sie nachts schnell frieren. Und: Anders als der Bonnell-Federkern „arbeitet“ der Taschenfederkern geräuschlos.

Auf einen Blick: Die Vorteile der Taschenfederkernmatratze

  • Hohe Qualität und lange Lebensdauer aufgrund der einzeln verpackten Federn
  • Ausgezeichnetes Schlafklima: Wärmt und sorgt zugleich für einen guten Feuchtigkeitstransport
  • Hohe Punktelastizität
  • Optimale Luftzirkulation wirkt schimmelabweisend, gegen Milben und gegen Bakterien
  • Stützt den Körper in jeder Schlafposition
  • Die Federn arbeiten geräuschlos
  • Auch für schwere Personen besonders geeignet

Bonnell- oder Taschenfederkern – was ist besser?

Grundsätzlich sind Matratzen mit Federkern besonders gut für schwere Personen, für Bauch- sowie Rückenschläfer und für alle, die stark schwitzen, geeignet. Es gibt von dieser Regel jedoch auch Ausnahmen und eine davon ist die Matratze mit Bonnell-Federkern. Sie stützt Rückenschläfer nicht optimal ab und ist vor allem für leichte Personen geeignet. Zudem kann sie im Winter durch die geringe Wärmeisolierung zu kühl sein. Unruhige Schläfer kann auch das Geräusch der Federn stören und der Schlafkomfort leidet zusätzlich unter sämtlichen Bewegungen des Schlafenden, da die Matratze stets im Ganzen nachgibt und so kaum Halt und Unterstützung bietet. Aus gutem Grund führen wir daher nur Taschenfederkernmatratzen, die sich unter den Federkernen als klarer Sieger in Sachen Komfort, Punktelastizität und Preis-Leistungs-Verhältnis positionieren.